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ÜBER INNENWIRKUNG UND AUSSENWIRKUNG

• ÜBER INNENWIRKUNG UND AUSSENWIRKUNG •

Yoga ist nicht für jeden. Na ja, also eigentlich denke ich, dass jeder Yoga machen kann, machen sollte, und dass jeder von Yoga profitiert. Aber es gibt Menschen, die können mit Yoga partout nichts anfangen. Die haben es mal als Teenager mit Mama im Gemeindezentrum probiert oder im Fitness-Studio reingeschnuppert, und sich während der Stunde nur gewünscht, dass es schnell vorbeigeht. Wer es Jahre später nochmal probiert – freiwillig und in einem yogischeren Setting, denkt oft um. Aber es gibt auch die anderen, die Antis.

Und wisst Ihr was? Das ist vollkommen in Ordnung. Ich will niemanden bekehren. Es gibt Menschen, die gehen lieber laufen. Oder Rudern. Oder Spazieren. Oder Gewichte heben. Oder ins Kino. Was auch immer man selbst gern macht, wie auch immer man Ausgleich findet – es ist vollkommen in Ordnung. Niemand „muss“ Yoga machen. Es gibt Menschen, die werden keine Yogis, genausowenig wie ich in diesem Leben noch eine Läuferin werde.

Aber wisst Ihr, was ich nicht in Ordnung finde? Wenn man Yoga die „Schuld“ dafür gibt. Wenn man’s vom Prinzip her eh toll fände, aber die anderen Leute komisch sind, man fürchtet, dass einen sein Umfeld nicht mehr cool findet, ja letztens hat sogar jemand zu mir gesagt, dass man Yoga umbenennen müsste, weil es so ein eigenartiges Image hat.

Echt jetzt? Es gibt so viele Yoga-Stile, mittlerweile so viele Yoga-Lehrer und Studios, dass für jeden, der wirklich interessiert ist, das richtige dabei ist. Und wenn Du Yoga doof findest – hey – kein Ding! Du must ja nicht. Mir graust vor Creme-Spinat, seit ich ein kleines Kind bin. Ich probiere ihn immer wieder, denn der Geschmack verändert sich im Lauf des Lebens. Aber ich mag ihn einfach nicht. Und auch wenn wir jetzt „Apfelstrudel“ dazu sagen würden, würde er mir nicht schmecken. Umbenennen! Pfff!

Wisst Ihr was ich glaube? Wenn Dich wirklich das Image, das Yoga hat, zurückhält, dann solltest Du Dich fragen, ob Du wirklich etwas für Dich tun willst, oder dafür wie Du von außen wahrgenommen wirst. Und dann ist Yoga wahrscheinlich wirklich nicht das richtige für Dich. Die geschlossenen Augen, die Konzentration auf den Atem, das Zurückgeworfensein auf Dich selbst, die Zeit mit Dir allein auf der Matte. Wer weiß ob Du für das, was Du da entdeckst, überhaupt bereit bist?

 

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