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WERFT DIE VORSÄTZE ÜBER BORD! JETZT GLEICH!

• WERFT DIE VORSÄTZE ÜBER BORD! JETZT GLEICH! •

Da ist es also wieder, das Neue Jahr. Die unter Euch, die mich schon länger kennen, wissen, dass der 1. Jänner für mich eigentlich auch nur ein Tag wie jeder andere ist – ohne großes Trara und ohne Neujahrsvorsätze. Ich sage immer: „Um etwas in meinem Leben zu verändern, brauche ich kein bestimmtes Datum.“

Aber natürlich kann auch ich nicht leugnen, dass die Zeit nach Weihnachten und Sylvester eine besondere Zeit ist. Meine Jänner-Enthaltsamkeit (kein Alkohol, keine Süßigkeiten) ist schon eine kleine Tradition geworden, und viele Menschen um mich herum nutzen den Jahreswechsel, um tatsächlich Bilanz zu ziehen und sich zu überlegen, ob sie im neuen Jahr etwas anders machen wollen als im alten. Ich finde zwar, dass man dazu keinen Jahreswechsel braucht, er kann aber auch eine Chance sein, tatsächlich eine neue Seite aufzuschlagen.

Doch was nimmt man sich denn da so vor? Mit dem Rauchen aufhören? Mehr Sport machen? Gesünder essen? Befördert werden? Liegt da nicht auch der Hund begraben? So viele Neujahrsvorsätze lösen sich innerhalb kürzester Zeit in Luft auf. Und in einem schönen Gespräch letzte Woche (Danke Eva!) bin ich draufgekommen, warum das wahrscheinlich ganz oft so ist. Man nimmt sich Dinge vor, die man eigentlich gar nicht wirklich will.

Man sollte… Um einem gesellschaftlich gewünschten Bild zu entsprechen, um die Eltern glücklich zu machen, um den Partner glücklich zu machen, um etwas dazustellen, das jemand von einem erwartet, oder das man zumindest glaubt, dass erwartet wird. Und dann scheitert man und ist frustriert. Wegen der Nicht-Erreichung eines Ziels, das eigentlich gar nichts mit den eigenen Wünschen zu tun hat. Wie bescheuert eigentlich…

Tut mir bitte einen Gefallen! Überprüft Eure Vorsätze! Habt Ihr Euch etwas vorgenommen, das ihr selbst wirklich wollt, das Euch – Euch selbst! – etwas bedeutet? Wenn nicht, dann werft das Vorhaben über Bord, jetzt gleich, ohne schlechtes Gewissen, ohne Versagens-Gefühle. Und ersetzt es mit einem Herzenswunsch. Oder einfach nur der Bereitschaft, im Neuen Jahr, Neues zuzulassen. Zu schauen, was kommt und wirklich offen zu sein für Veränderungen.

 

(Foto von Danielle MacInnes auf Unsplash)
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