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ÜBER DAS KRAFTWERK MENSCH UND EIN TIPP FÜR 2018

• ÜBER DAS KRAFTWERK MENSCH UND EIN TIPP FÜR 2018 •

Kennt Ihr das, wenn man in, na ja, fast so einem Rausch ist? Man arbeitet, macht, tut, es ist wirklich ziemlich viel, aber nichts fällt einem schwer? Man mag gar nicht vom Computer weggehen, sondern setzt sich auch am Sonntag um 19:00 Uhr davor um nochmal zu schauen, ob man nicht noch was verbessern könnte?

Was jetzt schon ein bisschen manisch klingt, ist ein Zustand, in dem ich mich grad befinde. Ich finde ihn wahnsinnig angenehm, wie einen langanhaltenden Flow, aus dem man nicht mehr auftauchen möchte. Eigentlich kenne ich das so nicht vom Arbeiten. Früher fand ich es nur anstrengend, wenn ich wenig – zu wenig – Zeit zum Regenerieren gehabt habe.

Ihr kennt mich mittlerweile. Ich bin jemand, der Ruhe braucht, Zeit für sich, Zeit auf der Couch, Zeit zum Nichtstun. Momentan gibt’s davon nicht all zu viel. Ich bin beschäftigt, 2018 für’s STUDIO ICH zu planen, mit neuen Kooperationspartnern Vereinbarungen zu treffen, Hauben auf Bestellung zu stricken und zu besticken, eine Website für meine Frau zu basteln, mich um ihre Visitenkarten und Werbeartikel zu kümmern, und ihr auch sonst für ihre neue, eigene Firma unter die Arme zu greifen wo ich kann… Und ich werde nicht müde!

Ich war jetzt sogar fast zwei Wochen lang gesundheitlich ziemlich angeschlagen, Halsweh, Schnupfen, Husten, der noch immer nicht ganz weg ist, Verdauungsprobleme, alles Symptome, die mich normalerweise so schwächen, dass ich mich morgens beim Zähneputzen schon wieder hinsetzen will. Aber diesmal? Ich hab zwar ein paar Yogastunden absagen müssen, weil ich kaum sprechen konnte, aber müde war ich nicht.

Eigenartig, denkt Ihr? Ja, aber nur auf den ersten Blick. Denn der Unterschied zu früher ist, dass ich momentan alles liebe, was ich mache. So richtig. Ich bin aus vollstem Herzen dabei, und deswegen erschöpft mich mein momentanes Arbeitspensum auch nicht. Natürlich weiß ich, dass ich das nicht übertreiben darf. Irgendwann brauchen Körper und Geist Ruhe, und wenn ich genauer nachdenke, nehme ich mir die auch, bleibe am Abend mal allein daheim oder gönne mir eine Yogastunde als Schülerin. Auch das ist ein großer Unterschied zu meinem früheren Leben. Pause machen und auf mich zu achten ist eine Selbstverständlichkeit geworden.

Was ich Euch mit meinem überschwänglichen Jahresende-Beitrag, der so irgendwie gar nichts mit dem ruhigen und besinnlichen Weihnachten zu tun hat, sagen will? Tut, was Ihr liebt und seid gut zu Euch selbst! Das könnte ein schönes Motto für 2018 sein.

 

(Foto von Brooke Lark auf Unsplash)
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